- Agent auf jedem Gerät, Netzwerk per SNMP/API, Microsoft 365 über Dienststatus und Identität
- Schwellwerte je Gerätetyp, nachgeschärft gegen Alarmflut
- Jeder Alarm wird automatisch ein Ticket im Serviceportal
- Servicezeiten Mo–Fr 08:00–18:00 Uhr; Bereitschaft außerhalb wird je Kunde vereinbart
- Digital Employee Experience: Anmeldezeiten, Abstürze, Gerätezustand — ausgewertet, nicht nur gesammelt
Monitoring & Alarmierung
Server: CPU, RAM, Speicher, Dienste, Ereignisprotokolle, Backup-Jobs, Zertifikate. Arbeitsplätze: Zustand, Festplatte, EDR- und Patch-Status, Neustart-Bedarf. Netzwerk: Firewall, Switches, WLAN-Controller, Internetanbindung — Erreichbarkeit und Auslastung. Microsoft 365: Dienststatus, Anmeldeanomalien über die Identitätsplattform. Dazu die Nutzererfahrung: Wie lange dauert die Anmeldung, welche Anwendung stürzt ab, welches Gerät wird langsam — bevor jemand anruft.
Verfügbarkeit und Alarme im Monatsreport
Ausfälle mit Dauer und Ursache, Alarmzahlen nach Kategorie, Geräte mit auffälliger Nutzererfahrung — und was wir daraus gemacht haben.
- Ausfälle: System, Beginn, Dauer, Ursache, Maßnahme
- Alarme nach Kategorie und Kritikalität
- Reaktionszeit auf kritische Alarme
- Geräte mit DEX-Auffälligkeiten und Status
- Angepasste Schwellwerte im Monat
Monitoring & Alarmierung — die Parameter.
Werte, die je Kunde festgelegt werden, sind als „wird je Kunde vereinbart" markiert.
Agent-Werte im Minutentakt; Netzwerkgeräte per SNMP/Ping in kurzen Abständen; M365-Dienststatus laufend. Genaue Intervalle je Kunde und Gerätetyp festgelegt.
Je Gerätetyp: Warnung und kritisch getrennt (z. B. Speicherplatz, Dienst gestoppt, Backup-Job fehlgeschlagen, Zertifikat läuft ab). Startwerte aus unserem Standard, Feinjustierung in den ersten Wochen.
Alarm → Ticket im Serviceportal mit Gerät, Wert, Zeit. Kritische Alarme zusätzlich Push/Anruf an die zuständige Person. Empfänger und Reihenfolge stehen in der Eskalationsmatrix.
Mo–Fr 08:00–18:00 Uhr Reaktion durch uns. Außerhalb: Bereitschaft wird je Kunde vereinbart — sonst Bearbeitung zum nächsten Servicebeginn, kritische Alarme werden dann zuerst abgearbeitet.
Wartungsfenster stummgeschaltet, Flapping-Schutz (kein Alarm bei kurzen Schwankungen), wiederkehrende Fehlalarme werden analysiert und der Schwellwert angepasst — nicht der Alarm ignoriert.
Anmeldedauer, Anwendungsabstürze, Bluescreens, Akku- und Festplattenzustand je Gerät in unserer OpenSearch-Auswertung. Trend über Wochen; auffällige Geräte werden proaktiv angesprochen.
Womit — und was davon ersetzbar ist.
| Werkzeug | Rolle | Datenstandort | Ersetzbar durch |
|---|---|---|---|
| RMM-Plattform | Agent-Monitoring, Schwellwerte, Automationen, Fernwartung | EU-Instanz | jedes RMM mit Monitoring |
| Serviceportal | Alarm wird Ticket; Eskalation, Historie je Gerät | von uns betrieben, Deutschland | Daten per Export/API übertragbar |
| OpenSearch (eigene DEX-Auswertung) | Nutzererfahrung je Gerät: Anmeldung, Abstürze, Zustand, Trends | von uns betrieben, EU | offenes Format, exportierbar |
| Wazuh | Protokoll-Sammlung und Erkennung (siehe Managed SIEM) | von uns betrieben, EU | Open Source — Regeln und Daten gehören Ihnen |
Was wir bewusst nicht tun
- Kein „24/7-Monitoring" als Versprechen ohne vereinbarte Bereitschaft — überwacht wird rund um die Uhr, reagiert wird zu den vereinbarten Zeiten
- Kein Alarm ohne Empfänger und Handlungsanweisung
- Keine Sammlung von Nutzerdaten über das hinaus, was der Betrieb braucht — DEX misst Geräte, nicht Menschen
Voraussetzungen bei Ihnen
- RMM-Agent auf allen Geräten
- SNMP- oder API-Zugang zu Firewall, Switches, WLAN
- Eskalationsmatrix: wer beim Kunden wann erreichbar ist
- Vereinbarung zu Bereitschaft außerhalb der Servicezeiten — oder bewusst keine
Fragen aus der IT
Wer wird nachts geweckt, wenn der Server steht?
Das hängt von der vereinbarten Bereitschaft ab. Ohne Bereitschaft: niemand — der Alarm liegt als kritisches Ticket zum Servicebeginn oben. Mit Bereitschaft: die diensthabende Person bei uns, nach der Eskalationsmatrix auch Ihr Ansprechpartner. Wir sagen das im Angebot klar, statt „24/7" auf die Website zu schreiben.
Wie verhindern Sie, dass Alarme zur Tapete werden?
Durch Nacharbeit: Jeder Fehlalarm wird angesehen, der Schwellwert oder die Bedingung angepasst. Wartungsfenster werden stummgeschaltet, kurze Schwankungen ausgeblendet. Ziel ist, dass jeder Alarm, der ankommt, eine Handlung auslöst.
Sehen wir das Monitoring selbst?
Ja — im Serviceportal: Gerätestatus, offene Alarme, Ticket-Historie je Gerät. Ihre IT-Verantwortlichen bekommen eigene Zugänge, auf Wunsch per SSO über Ihr Entra ID.
Was ist Digital Employee Experience konkret?
Messwerte, die beschreiben, wie sich ein Gerät für den Menschen davor anfühlt: Anmeldedauer, Start von Anwendungen, Abstürze, Bluescreens, Akku, Festplatte. Wir werten sie über Wochen aus und sprechen auffällige Geräte an, bevor sich jemand beschwert — oder still leidet.